Wie gemalt: Bizarre Felsen der »Bastei«

Das Elbsandsteingebirge in der Sächsischen Schweiz ist eines der spektakulärsten Wandergebiete in Europa. Etwa 1.200 Kilometer markierte Wege führen vorbei an hoch aufragenden Felsen und Tafelbergen, durch Schluchten und Täler. Den besten Eindruck von dieser bizarren Landschaft, die schon berühmte Maler wie Caspar David Friedrich inspiriert hat, bieten die Felsen der »Bastei«. Wer den Wanderweg in 200 Meter Höhe erreicht, genießt von der Basteiaussicht, einem weit vorspringenden Felsen, den schönsten Blick über das Elbtal und die Sächsische Schweiz bis nach Dresden. Die Bastei heißt nicht nur wie ein Verteidigungsbollwerk, sie schützte auch lange Zeit die Felsenburg Neurathen, die heute nur noch als Ruine erhalten ist. Denn schon immer war eine Brücke die einzige Verbindung zur Burg. Ihre Verteidiger haben einst schwere Steingeschosse auf heran nahende Angreifer geschleudert und so die hölzerne Brücke zum Einsturz gebracht. Erst 1851 wurde die 76 Meter lange »Basteibrücke« aus Sandstein errichtet. Gut erreichbar ist der Basteiweg über Lohmen, von dort geht es zu zwei Parkplätzen, wo auch ein Bus-Shuttle zum Wanderweg angeboten wird.

Hauptbild: © javarman, adobestock