Spaziergang zwischen Rhododendronblüten

Wo lässt sich der Frühling besser genießen als in einem weitläufigen Park mit dem frischen Grün der Wiesen, dem Blütenmeer von Blumen, Büschen und Bäumen? Zum Beispiel beim Schloss Heltorf im Norden von Düsseldorf, in einem der schönsten niederrheinischen Waldparks mit zwölf Kilometer Spazierwegen auf 54 Hektar Fläche. Wenn bis zu neun Meter hohe Rhododendren rosa, gelb, weiß und orange blühen, gibt es kaum einen schöneren Ort für den Frühlingsspaziergang. Die prächtigen Gewächse wachsen schon fast 200 Jahre und sind die zweitältesten Rhododendren, die in Deutschland gepflanzt wurden. Wie alle typisch englischen Parks schafft auch diese Anlage mit der umgebenden Natur eine idealisierte Landschaft. Rund 700 Baumarten, drei Teiche und eine bunte Tierwelt vom Eichhörnchen bis zum Ameisenhaufen, mit Spechten, Wasservögeln und Fischen wirken wie eine natürliche Idylle. Nur Kenner entdecken hier noch die Handschrift eines berühmten deutschen Gartenarchitekten: Maximilian Weyhe hat im 19. Jahrhundert nicht nur in und um Düsseldorf, sondern im gesamten Rheinland weit über 100 naturnahe Gartenanlagen im englischen Stil geplant und angelegt.