Radeln im Herzland der Donaumonarchie

Seit 36 Jahren begleitet der Donau-Radweg, einer der beliebtesten Fernradwege Europas, den Strom flussabwärts von West nach Ost. Neben dem bekanntesten Teilstück zwischen Passau und Wien, wird auch die einwöchige Tour von Wien nach Budapest immer beliebter.

Von Österreich über die Slowakei nach Ungarn verbindet sie die drei Hauptstädte Wien, Bratislava und Budapest. Auf 300 Kilometern geht es durchs Herzland des ehemaligen Kaiserreichs, vorbei an den schönsten Monumenten der Donaumonarchie – Schloss Schönbrunn und Stephansdom, Bratislavas mächtige Pressburg und die prachtvollen Bauten Budapests, der »Stadt der neun Brücken«. Die Naturschutzgebiete der Donau-Auen, blühende Sonnenblumenfelder und der landschaftlich eindrucksvolle Schlenker des Flusses am rechtwinkligen Donauknie machen die Fahrt vor allem im Sommer zu einem Naturerlebnis für Genussradler, unterbrochen durch erholsame Schiffpassagen und Fährverbindungen. Der Radweg ist mit »Euro 6« und in der Slowakei mit dem roten »C« gut gekennzeichnet. Die Tour sollte aber sorgfältig geplant werden, da teils alternative Strecken links und rechts der Donau angeboten werden.