Kolumbus’ Heimat: Ziel für Entdecker

Auf einem schmalen Streifen zwischen Mittelmeer und dem Apennin zieht sich Genua über 30 Kilometer an der ligurischen Küste entlang. Im Zentrum tauchen die Besucher ein in die Renaissance: Verwinkelte Gassen, sieben und acht Stockwerke hohe Häuser, schmale Prachtstraßen wie Via Garibaldi und Via Balbi sowie prächtige Palazzi. Sie vermitteln einen Eindruck vom Reichtum der Hafenstadt, als sie im 16. und 17. Jahrhundert unter Flottenadmiral Andrea Doria ihre Blütezeit erlebte. Den alten Hafen, der zu den bedeutendsten im Mittelmeer gehörte, hat der Architekt Renzo Piano zu einem kulturellen Zentrum und touristischen Anziehungspunkt umgestaltet, der sich aus 40 Meter Höhe im Panoramaaufzug Bigo gut überblicken lässt. Unten liegen hunderte Yachten, neben dem schönsten Aquarium Italiens sind das Meeresmuseum Galat und die Città del Bambini entstanden, wo Kinder bis zwölf Jahre spannende Entdeckungen machen können. Zu weiteren Sehenswürdigkeiten gehört neben mehreren Palazzi, der Kathedrale San Lorenzo und dem historischem Leuchtturm als Wahrzeichen der Stadt, unbedingt auch das kleine (angebliche) Geburtshaus von Christoph Kolumbus.