Ein Tag in Göteburg

Göteborg muss man ins Herz schließen: Die weltoffene und entspannte Stadt am Kattegat bietet Kultur, Kulinarik sowie jede Menge Highlights für Design- und Architekturfreunde.

Vormittags: SCHWITZKASTEN
Hafen und Sauna – passt das zusammen? Ja, zumindest in Göteborg, der zweitgrößten Stadt Schwedens, die sich im Schatten ihrer großen Schwester Stockholm zu einem hippen Hotspot für überraschende Design-Ideen entwickelt hat. Ein kreatives Kleinod ist eine weitgehend aus Recycling-Material – darunter allein 12.000 Flaschen – gebauter Saunaturm im Hafenbecken von Frihamnen. Eintritt frei!

Foto: Anton Olin/imagebank.sweden.se

Mittags: FISCHKIRCHE
Die „Feskekörka“ – zu Deutsch „Fischkirche“ – hat zwar viel mit Fisch, aber wenig mit Kirche zu tun. Tatsächlich war das markante Gebäude von 1874 mit den Spitzbogen- fenstern zunächst Schauplatz der Göteborger Fischauktionen und ist nun seit gut hundert Jahren eine beliebte Markthalle für allerlei Leckereien frisch aus dem Meer. Tipp: Mittags lässt es sich hier preiswert und gut speisen!

Nachmittags: SHOPPEN
Das traditionsreiche Stadtviertel Haga mit seinen netten Häuschen aus Stein und Holz lockt zu einem Einkaufsbummel mit Bullerbü- Charme. Von Kinderspielzeug über Mode und Schmuck bis zu Designobjekten und origineller Secondhandware ist hier alles zu haben, was das Shopping-Herz höher schlagen lässt. Eine Pause mit Kaffee und Zimtschnecken im Café Husaren ist Pflicht!

Abends: SCHÄRENHÜPFEN
Raus in die Natur! Das gehört zu einem Göteborg-Besuch dazu wie der Eiffelturm zu Paris. Vor den Toren der Stadt lockt ein traumhaft schöner Schärengarten mit einsamen Buchten, rosaroten Granitfelsen und malerischen Häuschen, die wie bunte Smarties über die kleinen Inseln verteilt liegen. An Bord einer Fähre, die mit dem ÖPNV-Ticket genutzt werden kann, hüpft es sich mühelos von Eiland zu Eiland. Erholung pur!

Hauptbild: iStock