Eifelstädtchen mit Fachwerkromantik

Verwinkelte Gassen mit Kopfsteinpflaster führen vorbei an den mehr als 300 denkmalgeschützten weißen Fachwerkfassaden des Altstadtkerns. Kleine Brücken verbinden die Ufer der Rur, die mitten durch den Ort fließt. Und hoch darüber thront eine Burg aus dem 13. Jahrhundert. Das Eifelstädtchen Monschau wirkt wie aus einem längst vergangenen Jahrhundert – und ist als romantisches Relikt zum beliebtesten Ausflugsziel der Region geworden. Ein Besuch empfiehlt sich deshalb besser unter der Woche und nicht an Wochenenden oder Feiertagen, um auf dem quirligen Marktplatz mit seinen Restaurants und Cafés einen Platz zu bekommen, und von dort in Ruhe die prächtige Fachwerkkulisse genießen zu können – oder um auf dem gut zwei Kilometer langen Panoramaweg die besten Aussichtspunkte ohne viel Gedränge zu erreichen. Dieser schmale Pfad führt an Berghängen oberhalb der Stadt einmal um Monschau herum. Den schönsten Blick auf den Stadtkern bietet der 450 Meter hohe Kierberg. Da eine Menge Treppenstufen zu bezwingen sind, wird der Panoramaweg vom Monschauer Tourismusbüro gerne mit dem Slogan beworben: »Tausendundeine Stufe – Monschau für Bergziegen«.

Hauptbild: © AdobeStock/Michael Wolf