Das gelb-leuchtende Sizilien

Die italienische Insel Sizilien ist die größte Insel des Mittelmeers und ohne Frage ein Strandparadies. Doch Sizilien hat noch weitaus mehr zu bieten: tiefe Schluchten mit Wildblumen, eingerahmte Straßen, prachtvolle Barockbauten, malerische Naturparks und vor allem Zitronen.

So gilt Sizilien als Land, in dem die Zitronen blühen. Obwohl die Frucht eigentlich ein Exot ist. Denn sie wurde erst durch die Araber vor gut 1.000 Jahren kultiviert. Doch die Asche des Ätna, dem höchsten aktiven Vulkan Europas, sorgt für regelmäßigen Dünger und macht die Landstriche besonders fruchtbar. Der Südosten der Insel leuchtet somit im Frühsommer gelb. Ein malerischer Anblick.

Wildblumen, ausgedehnte Heidelandschaften sowie Sumpf- und Moorgebiete lassen sich in der Riserva Naturale di Vendicari bestaunen. Das Naturschutzgebiet lädt definitiv zu einer wundervollen Wanderung ein.

Das nahegelegene Noto prahlt dagegen mit historischen Gebäuden. Die Stadt ist dabei in weniger als 80 Jahren entstanden, nachdem das alte Noto im Jahre 1693 von einem verheerenden Erdbeben zerstört worden war.