Bacalhau, Natas und Sardinen

Ein Tag in Lissabon darf gerne mit Natas beginnen, den kleinen Puddingtörtchen. Seit 180 Jahren werden sie in der Klosterküche im Vorort Belém ganz traditionell hergestellt – und so schmecken sie auch! In dem Cafe mit weiß-blau gekachelten Wänden ist meistens ein Sitzplatz zu finden, wenn man sich nicht von der Warteschlange abschrecken lässt. Opulenteres Frühstück servieren die zahlreichen Cafés der Stadt – wie etwa das Le Petit Prince Culture Café. Mittags ist ein Besuch im Markt die Chance, bei einem der Top-Köche am Tresen zu speisen – Fisch natürlich, denn Bacalhau, Sardinen und Co. sind in Lissabon Grundnahrungsmittel. Zum Aperitif geht es hoch ins Parkhaus im Bairro Alto, um den weiten Blick über die Stadt zu genießen. Drei Treffer zum Abendessen sind das Farm-to-Table Restaurant Prado – ein Urban Jungle in einer ehemaligen Fabrikhalle – das Pao a Mesa com Certeza mit Neuinterpretationen der portugiesischen Küche oder das Terra mit seinen vegetarisch-orientalischen Spezialitäten. Und wer noch ein originelles Souvenir sucht: Dosen-Sardinen sind trendy und Miss Can glänzt mit einer Auswahl für höchste kulinarische Ansprüche!

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