Auf Roem endet die Anreise im Sand

Dänisch Rømø, deutsch Roem und friesisch Rem heißt die kleine Insel drei Kilometer nördlich von Sylt. Wer das Meer und die Ruhe liebt, findet hier sein Urlaubsglück. 

Denn nach der Fahrt über den Roem-Damm und durch Heide- und Dünenlandschaft, endet die Straße auf dem befahrbaren Strand. Kilometerbreit und unendlich lang, bedeckt er rund 40 Prozent der Insel. Er ist ein einzigartiges Freizeitparadies zum Baden, Kiten, Surfen, Angeln, Strandsegeln oder Muscheln sammeln. Sehenswert ist das Drachenfest am ersten September-Wochenende, wenn die bunten Flieger am Himmel tanzen. Zum Kontrastprogramm gehören Wattwanderungen, Radtouren oder Stippvisiten in der Vergangenheit der Insel. Etwa im Kommandørgården, dem Museum der Kapitäne, die auf Handelsschiffen und Walfängern ihr Geld verdienten. Oder in Dänemarks kleinster und ältester Schule, wo einst vierzig Kinder in  einem winzigen Raum ihren Unterricht erlebten. Ferienhäuser gibt es auf Roem reichlich, auch Campingplätze und Hotels. Und wer mehr Trubel wünscht, besucht die Altstadt von Ribe oder Esbjerg, das Legoland in Billund oder schippert mal eben mit der Fähre nach Sylt.